Faszination SternenhimmelUnendliche Weiten warten darauf entdeckt zu werden. Auf dieser Seite lade ich euch zu einer Reise ein, die uns weit hinaus ins Weltall führt. Seit frühster Jugend habe ich fasziniert zum nächtlichen Himmel aufgeblickt und war wie gebannt von der Weite und Schönheit des Firmaments. Doch erst als Erwachsener entdeckte ich die Astronomie als Hobby und Aufgabe.


 Aktuellste  Astrofotos:

M17 “Schwanennebel” HARGB vom 17./18.7 und 12./13.8.21
in der Nacht von Donnerstag auf Freitag konnte ich nun meinen Schwanennebel komplettieren, trotz
Cirrusbewölkung konnte ich über eine Stunden Licht sammeln (es sind viele Frames wegen der Wolken rausgeflogen)
dennoch gab es mit dem HA-Bild vom Juli ein detailreiches Bild!
Die Nacht war ja auch die Perseidennacht, ich habe gut 30 Schnuppen gesehen, darunter drei Feuerbälle,
Richtung Nordosten herrschte ein unglaublicher Flugverkehr.
Im Süden gewitterte es dazu noch kräftig, es war eine eindrucksvolle Nacht!

Der Omeganebel (auch mit Messier 17 oder NGC 6618 bezeichnet, selten auch Schwanennebel oder Hufeisennebel) ist ein Emissionsnebel im Nordteil des Sternbilds Schütze. Er besitzt eine scheinbare Helligkeit von +6,00 mag und einen Durchmesser von 15′. Durch die Strahlung der im Inneren liegenden jungen Sterne wird er zum Leuchten angeregt und erscheint in einem roten bis rosa Farbton. Er liegt im Sagittarius-Arm der Milchstraße, einem sehr nebelreichen Sternentstehungsgebiet, und erstreckt sich im sichtbaren Bereich über 15 Lichtjahre. Die Materieansammlung dagegen erstreckt sich wesentlich weiter über einen Durchmesser von 40 Lichtjahren. Es entstehen immer noch Sterne in diesem H-II-Gebiet, was auch die 35 jungen Sterne zeigen, die als offener Sternhaufen im Nebel verborgen sind. Der Nebel umfasst etwa 800 Sonnenmassen. M17 kann leicht am Himmel gefunden werden und befindet sich in der Nähe des Adlernebels (M16).


IC1396A “Elefantenrüsselnebel” vom 2.7. 2021 RGB und HA vom 21./22.7.2020
Endlich mal eine Wolkenlücke in der gewittrigen Wetterlage! Mir fällt ein, dass ich noch gute 6 Stunden HA Daten auf meiner Platte vom letzten Jahr habe, also nutze ich die Gelegenheit und mache trotz der immer noch hellen Nächte ein paar Stunden RGB dazu. Hier der beeindruckende Nebel:

Der Elefantenrüsselnebel, auch bekannt unter der Katalogbezeichnung IC 1396A, ist eine hell berandete Globule, also eine Ansammlung von interstellarem Gas und Staub, im Sternbild Kepheus. Die Globule gehört zu IC 1396, einem H-II-Gebiet mit eingebettetem Sternhaufen, und ist etwa 2400 Lichtjahre von der Erde entfernt. Der Nebel ist ein aktives Sternentstehungsgebiet und enthält eine Reihe junger Sterne und Protosterne, die erst zwischen 100.000 und einer Million Jahre alt sind.


M81 “Bodes Galaxie” vom 6./7.03.2021 RGB Nochmals war es kalt und klar, da heißt es: Aufbauen! Ich hatte mich für die schöne Galaxie im großen Bär entschieden, denn mit meiner Version aus 2016 war ich nicht mehr zufrieden. Ich konnte gut 5h in dieser Nachte belichten, zuerst war das seeing nicht so gut, doch gegen 22.30 klarte es auf, und die Bilder wurden besser. Dann schlug aber der Newton fast an, und ich musste einen “meridian-flip” ausführen, das klappt zum Glück, und so konnte ich bis 3.30Uhr weiter belichten. Es hat sich gelohnt, finde ich. Zwar hatte ich M82, die Zigarrengalaxie auch auf dem Bild, doch ich wollte mich erst mal auf die schöne Spirale von M81 konzentrieren!

Messier 81, auch als NGC 3031 oder Bodes Galaxie bekannt, ist eine 7,0 mag helle Spiralgalaxie vom Hubble-Typ Sb im Sternbild Großer Bär am Nordsternhimmel. Die scheinbare Fläche von M81 beträgt mit 25 mal 12′ weniger als der Vollmond (scheinbarer Durchmesser rund 30′). Verglichen mit dem Andromedanebel (M31) erscheint M81 mit etwa einem Dreißigstel von dessen Fläche merklich kleiner und ist etwa viermal weiter entfernt, rund 12 Millionen Lichtjahre. (Quelle: Wikipedia)


M42 Orionnebel HDR-RGB vom 13./19.2. und HDR-HARGBs vom 21.2./1.3 2021 Ich habe neulich nach der Aufnahmesession von M 78 noch ein paar Bilder vom großen Orionnebel gemacht, es waren nur 5×120 Minuten, doch dank der Kälte war das Rauschen sehr gering. Heute am 19.2. habe ich dann 36×15 sec. belichtet, um das Trapez einzufangen, ich habe beide Bilder nun in Photoshop zu einem HDR kombiniert. Ein paar Tage später war es wieder sehr klar, doch der zunehmende Mond machte RGB oder Luminanzaufnahmen unmöglich, doch HA geht immer, rechts die Kombination des linken Bildes mit 2Stunden HA. Links unten eine neue Bearbeitung, die etwas farbreiner und knackiger von den Nebelfilamenten her ist, aber im Zentrum etws düster ist; dann die Kombination aus beiden Bildern rechts unten. Ich war aber immer noch nicht zufrieden, links oben im Bild sieht man ja den “running man” Nebel, der aber durch fehlende Tiefe in der RGB-Belichtung untergeht,also habe ich am 1.3. noch über eine Stunde RGB drangehangen, jeder Frame wurde 5 Minuten belichtet. Das Endergebnis nun ganz unten links! Click to Zoom!


M78 Reflexionsnebel im Orion LRGB vom 11.-13.2.2021 Nach fast drei Monaten Regen und Schmuddelwetter kündigte sich Mitte Februar ein Hoch an, und das auch noch zu Neumond! Also trotz eisiger Kälte nichts wie raus. Ziel war der schöne Nebel M74 Im Orion, für eine normale DSLR ein schwieriges Objekt, doch dank der 550Da Mono konnte ich das flaue RGB-Bild mit 4Stunden Luminanz verbinden, wodurch viele Details sichtbar wurden!

McNeil´s Nebel in M78:
Im Jahr 2015 hatte ich schon mal M78 aufgenommen, beim vergleichen der Aufnahmen fiel mir ein Nebelfleckchen auf dem Bild von 2015 auf, welches nicht auf dem neuen Bild vorhanden ist. Ein Bildfehler? oder hatte ich eine Entdeckung gemacht? Nach etwas Recherche stellte sich heraus, dass es sich um “McNeil´s Nebel” handelt. Es ist ein veränderlicherStern, der in unregelmäßigen Abständen zu Ausbrüchen neigt und so manchmal den Nebel erzeugt. Benannt nach JayMcNeil, der aus seinem Garten raus den Nebel mit einem 3″ Refraktor 2004 entdeckte. Schade ich war nicht der Erste, diese kleine Entdeckung war aber spannend und ist Grund genug, immer wieder alte Aufnahmen mit neu erstellten Bildern zu vergleichen! Links das Bild aus 2015, rechts ein Auschnitt der aktuellen Aufnahme.

Messier 78 (auch als NGC 2068 bezeichnet) ist ein Reflexionsnebel im Sternbild Orion. Mit einer Helligkeit von 8,0 mag ist er der hellste Reflexionsnebel am Nachthimmel. Der Nebel ist bläulich und eine Winkelausdehnung von 8′ × 6′. Der Nebel wurde 1780 von Pierre Méchain entdeckt und Ende des Jahres auch von Charles Messier beschrieben. Der Nebel ist in Ferngläsern und Teleskopen ab einer Öffnung von etwa 50 mm sichtbar. (Quelle: Wikipedia)


Aktuellstes Planetenfoto:

Mars Im September und Oktober Diese Reihe Bilder entstand auf dem Weg zur Marsopposition am 14.10.2020. Das Bild ganz rechts zeigt den Planet in der Nacht vom 13.10 auf den 14.10.


Mondmosaik vom 16.02.2019

Nach der Deep-sky session vom Vortag stand bei schönem Wetter des Set-up im Garten, und mit ich machte mal den Versuch eines Mondmosaiks; dank meiner neuen Guidingkamera, der ASI 120mm, die ja auch eine Planetenkamera ist, konnte ich ca. 10 Filme erstellen, die ich mit avistack verarbeitet habe, die daraus resultierenden Bilder hab ich mit Fitswork kombiniert und anschließend mit PS geschärft. Hier das Ergebnis. Klickt auf die Lupe!


 

Deep Sky Videoshow H-Alpha RGB 2018

Eine Zusammenfassung meiner HA-Bilder aus dem Jahr 2018. Die Musik habe ich eigens dafür aufgenommen. Also klickt auf Vollbild um die Show zu geniessen!


Deep Sky Videoshow

Hier eine Zusammenfassung meiner RGB Bilder von 2011 bis 2017, alles manuell geguided! Die Musik habe ich eigens dafür aufgenommen. Also klickt auf Vollbild um die Show zu geniessen!